Deutschlands schöne Seiten

23.08.2010
9:30 Uhr endlich weg von da. Einen neue Schlauch besorgt. Zum Trinken aufgefüllt. Und los ging es. Nach kurzem Radeln kam auch schon der erste Anstieg, welcher mir in Ebelsbach bereits vorausgesagt wurde. Denn ab Kronach geht es immer quer zu den Flüssen. Also Berge und Täler. Der Anstieg war sehr heftig. Dazu kam noch, dass es anfing zu regnen. Losgefahren bei ca. 374 m. Als ich nach über einer Stunde aufgehört habe zu schieben - es ging nicht mehr höher - stand ich auf 646 m ü.d.M. nach zehn minutiger Abfahrt auf Schotter, ging es wieder nach oben. Und das Wetter wurde nicht besser. Als ich irgendwann in Blankenstein/Blankenberg ankam hatte ich keine Lust mehr. In Bad Lobenstein stieg ich 13:45 Uhr in den Zug ein, der mich wieder nach Blankenstein zurückbrachte. Und wie der Zugbegleiter in typischer thüringer/sächsischer Mundart meinte, fährt dieser auch wieder nach Bad Lobenstein zurück. Da ich aber keine Lust mehr hatte. Fuhr ich mit. Unterwegs hat mir der Zugbegleiter eine Route zusammengestellt, wie ich am schnellsten nach Cottbus zurück komme. Gegen 23 Uhr war ich endlich zurück am Ausgangsort.

An den fünf Tagen habe ich ca. 480 Kilometer zurück gelegt. Am letzten Tag waren es durch die Schieberei nicht annähernd so viele wie an den Tagen zuvor.

Falls jemand denkt, ich habe die Schnauze voll, der hat sich geirrt. Nächstes Jahr gibts wieder ne Tour.

22.08.2010
9:00 Uhr geplante Abfahrt
Leider verschiebt sich diese um eine halbe Stunde, da der Schlauch nicht Luft nicht mehr Anhalten kann. Nicht viele Bilder gemacht. Um genau zu sein waren es zwei.

Ab Hochstadt am Main habe ich den Main hinter mir gelassen und bin querfeldein Richtung Kronach.

Nächster Platten hat auch nicht lange auf sich warten lassen. Ein älteres Ehepaar hatte ein Schlauch übrig und mir zur Verfügung gestellt. Das Felgenband hat den Schlauch auf ca. 10 cm aufgerissen. Da hilft auch kein Flickzeug mehr.

19:15 Uhr nach ner halben Stunde Fahrrad nach oben schieben, habe ich ne Bruchbude in Steinwiesen gefunden. Das Zimmer wurde erst zurechtgemacht. Nicht weil so viele Gäste da waren, sondern weil seit geraumer Zeit keiner Mehr da war. Im Bad und im Zimmer kleine schwarze Käfer. Leicht muffig. Später habe ich erfahren, dass es in Steinwiesen ein schönes Hotel gibt. Genau auf der anderen Seite des Ortes. Und die Info habe ich erst erhalten als ich bereits in Cottbus war.

116 km - Ermüdung schreitet voran.

21.08.2010
9:00 Uhr - Habe gut gefrühstückt und fühle mich sehr gut.Ab heute gehts ohne Abwege immer am Main entlang.
Nächster Halt: Kitzingen

Meine erste Panne. Luft entweicht. Also heißt es flicken. Zum Glück ist Wasser in der Nähe. Dies sollte nicht die einzige Reifenpanne sein, wie ich später feststellen musste.

ca. 19:15 Uhr - Übernachtung in Ebelsbach - Klosterhof
Habe nicht bedacht, dass nebenan eine Kirche steht und dem Wirt gesagt, dass ich um 8 Uhr frühstücken möchte. es war gegen 6 Uhr oder 7 Uhr als die Glocken anfingen zu läuten. Aber nicht die üblichen 6 bzw. 7mal sondern alle schläge welche in der Nacht unterdrückt wurden.

119 km - leichte Ermüdungserscheinungen

20.08.2010
Abfahrt Laudenbach 9:30. Mir ging es weiterhin gut.
Kleinheubach - Schloss Löwenstein
Miltenberg
Wertheim
Ab Bettingen ging es querfeldein Richtung Würzburg. Den Bogen bis Gemünden wäre nochmals eine Tagestur.
Würzburg - Kleiner Stadtbummel.
ca. 19:00 Uhr - Übernachtung in Sommerhausen Weinhaus Unkel
Jedes Zimmer ist anders eingerichtet. Sehr schön. Habe noch einen kleinen Spaziergang an der Stadtmauer gemacht. Sehr schönes Örtchen.

108 km - Keine Schmerzen

19.08.2010

Gegen 10:30 Uhr ging es los. Langen (Hessen) adé.
Nächstes Ziel war der Main. Durch Dreieich.
Entlang an nem Kunstwerk, welche Frankfurt/Main wiederspiegeln sollen (ne Pyramiden, kam mir vor wie im Branitzer Park).
Schloss Heusenstamm. Großauheim Paulskirche.
Aschaffenburg - Schloss Johannisburg - Schöner Radweg entlang am Main. Hat mir dort gut gefallen.
19:00Uhr - Übernachtung in Laudenbach - Pension zum Anker - Gute Lage, familiär geführt, sehr gute Übernachtungsmöglichkeit.

106 km zurückgelegt. Mir ging es gut.

Radtour Frankfurt/Main - Cottbus

16.08.2010
Los ging es mit dem Zug von Cottbus nach Langen. Leider kam ich zu spät am Bahnhof an. Ein paar Wochen zuvor hat die Bahn eine neue Baustelle zwischen Cottbus und Leipzig eingerichtet und der Zug fuhr eine halbe Stunde früher los als geplant. Es hieß es umbuchen. Fahrradmitnahme sollte schon sein. Und dass erwies sich als sehr schwierig. Die Dame am Serviceschalter war sehr zuvorkommend und hat alles mögliche getan, damit ich mit dem nächsten Zug fahren kann. Dass hieß zwei Stunden warten. Umstieg war in Eilenburg (Foto). Der Anschlusszug dort war bereits seit 5min weg. Also eine Stunden warten. Nächster Halt Halle, halbe Stunde aufenthalt. Da ich meinen ersten regulären Zug nicht erreicht hatte, verlängerte sich die fahrt von 6 auf 10 Stunden. Was gibt es schöneres als den ganzen Tag im Zug zu verbringen!?? Das Wetter tat ebenfalls sein übriges, es fing an zu regnen und es wurde recht kühl. Schließlich bin ich spät abends an meinem Zielort angekommen.